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Ein Tag im Leben des M.

...oder, wie man den Urlaub auch verbringen muss...


M. und M.

Es gibt tatsächlich Momente im Leben des M., da bringt er alle von uns noch zum Erstaunen... Selten zwar, aber trotzdem, es gibt sie....
Eine Erinnerung, noch nicht so lange her, möchte ich Euch hier Preisgeben. Es handelt sich um die authentische Geschichte eines Abends im Leben des M.!!! Trauert mit ihm und mit allen Betroffenen der Surfo-Media. Es ist wirklich zum Weinen....

Ein Abend... (Teil 1)

Und es begab sich, daß mein Telephonapparat heute (genauer gesagt gestern) um 21:41 Uhr gräßliche Geräusche von sich gab.
Ich wußte sofort: Das kann nur Moeh (Admin-Lars) sein! Vor Angst zitternd hob ich ab, rechnete bereits damit, weder 7 Tage 7 Köpfe noch Freitag Nacht News sehen zu können, denn die Telephongespräche mit dem Sklaventreiber ziehen sich üblicherweise laaaange hin, wobei Moeh die Konversation übernimmt, auch wenn das Personen, die mich näher kennen, seltsam erscheinen mag.
In diesem Fall jedoch begann das Gespräch noch unheilvoller als üblicherweise, denn obwohl ich am Donnerstag darauf hingewiesen hatte, das Internet bis Montag zu meiden, fragte mich Moeh mit seiner gewohnt begeisterungsschwangeren Stimme: »Wars du heute schon im Internet?«, was ich natürlich verneinen mußte. Doch anstelle der von mir (M.) erwarteten mehrstündigen Standpauke über die Vernachlässigung meiner betrieblichen Pflichten trotz und vor allem *wegen* meines Urlaubs wurde ich nur darüber belehrt, ich solle mir *sofort* http://www.no-moeh.de/ ansehen.
Damit war das Telephongespräch nach nur einer Minute Dauer schon wieder beendet! Dies wird sicherlich dazu führen, daß Moeh von seinem Telephonprovider eine Abmahnung erhält, da er sich vertraglich verpflichtet hat, keine Telephonate mit einer Länge von unter 2 Stunden zu Führen. Hähä, geschieht ihm recht!


Ein Abend... (Teil 2)

Selbstverständlich bin ich dem Befehl meines Chefs unverzüglich nachgekommen, genau wie immer. Also habe ich 7 Tage 7 Köpfe zuendegesehen, Freitag Nacht News jedoch der Dringlichkeit von Moehs Befehl wegen nur auf Video aufgezeichnet und bin dann online gegangen, um meine Mails abzurufen.
Die Spammer waren heute besonders fleißig gewesen, ich erhielt 1.547 Mails. Üblicherweise liegt die Zahl zwischen 1.000 und 1.200 Mails. Nun mußte ich in jeder Mail den Code finden und zurückmailen, mit diesen Cash-for-mail-Programmen bessert sich Moeh sein infernalisch hohes Gehalt auf.
Nun blieb mir jedoch keine Wahl mehr, ich mußte http://www.no-moeh.de/ ansehen. Ich kann bestätigen, daß alles dort geschriebene die reinste Wahrheit ist. Ob dieser Wahrheit schäumte Moeh am Telephon vor Wut, obwohl, wenn ich ihn nicht besser kennen würde, hätte ich die seine Bemerkungen begleitenden lautlichen Äußerungen für schallendes Gelächter gehalten.
Übrigens, es handelt sich um die reine Wahrheit mit einer Ausnahme, aber dazu später, jetzt muß ich, um den Erwartungen derer zu entsprechen, die mich kennen, erst einmal gehörig vom Thema abschweifen.

Ein Abend (Teil 3)

Womit sich das Problem ergibt, welchen Aufhänger ich für diese Abschweifung verwenden soll. Die bisherigen Postings in diesem Thread geben diesbezüglich nichts her. Ich könnte natürlich einen Aufhänger aus einem anderen Thread, am besten noch aus einem anderen Board verwenden, was meine Leserschaft vollends verwirren würde.
Damit hätte ich mein Ziel erreicht. Aber da meine Leserschaft dieses Vorgehen sicherlich erwarten wird, wäre sie nicht hinreichend verwirrt. Also verwende ich zur Steigerung der Verwirrung eine Bemerkung aus diesem meinem eigenen Posting! Da seid Ihr platt, wa?
Wo ich eben das Wort Urlaub erwähnte: In meinem Arbeitsvertrag mit Moeh steht, daß ich einen Anspruch von minus 5 Urlaubstagen habe. Diese sind durch unbeachtet bleibende Überstunden abzuarbeiten.
Da ich mich jedoch des öfteren durch verquirlte Raum-Zeit-Verzerrungen mopse, habe ich es aufgrund von Zeitparadoxa tatsächlich geschafft, mir einen echten Urlaubstag an Land zu ziehen. Und jetzt sowas!


Ein Abend... (Teil 4)

Um Leidensgenossen ebenfalls meine Lösung zur Beseitigung des Urlaubsproblems zu ermöglichen, hier eine Kurzanleitung: Es genügt nicht, einfach nur durch diverse Raum-Zeit-Verzerrungen zu fliegen, seien sie nun gerührt oder geschüttelt. Nein, man muß dabei auch noch in nächster Nähe eine Singularität passieren. Singularitäten (im Volksmund Schwarze Löcher genannt, obwohl sie den Erkenntnissen von Stephen W. Hawking in Wirklichkeit überhaupt nicht schwarz, sondern (nein, nicht gelb, das ist der Strom nach den Behauptungen des Scharlatans Prof. Yello) ganz, ganz dunkelgrau sind!
(Dieser unwissenschaftliche Pöbel ist ja immer *so* ungenau!) haben die irritierende, mitunter jedoch auch zweckdienliche Eigenart, in ihrer Nähe mitunter die Kausalität umzukehren.
Kausalität bezeichnet die Abfolge von Ursache und wirkung. So muß ich normalerweise *zuerst* einen Virus schreiben, der *danach* alle Websites vom Moeh löscht und durch die Seiten von http://www.no-moeh.de/ ersetzt.
Bei umgekehrter Kausalität werden die Sites vom Moeh *sofort* durch http://www.no-moeh.de/ ersetzt, weil ich *später irgendwann* den passenden Virus schreiben werde. Wenn ich dabei durch eine passend verquirlte Raum-Zeit-Verzerrung fliege, kann ich mir die Virusprogrammierung sogar ganz sparen. Sehr nützlich, sowas! Zumal es sich nicht nur auf Websites von Moeh, sonder auch auf Urlaub anwenden läßt...

Ein Abend... (Teil 5)

Nun kehre ich nach hinreichender Verwirrung meiner Zuhörerschaft ganz elegant und selbstsicher zum Thema zurück.
Wie bereits angekündigt (zur Verwirrung der Leserschaft zwei Postings weiter oben), beinhalten die Seiten von http://www.no-moeh.de/ *einen* Fehler: Nach genauesten Berechnungen, in die die neuesten Erkenntnisse zur allgemeinen und speziellen Relativitätstheorie, der Quantenmechanik und die ersten Überlegungen zu einer möglichen Quantengravitation eingeflossen sind, steht nun *zweifelsfrei* fest, daß ich noch *keine* 30 Jahre alt bin!
Diese Berechnungen haben Moehs Office-Computer bis an die Grenze seiner Leistungskapazität ausgelastet, was ja auch kein Wunder ist, handelt es sich doch noch um einen 166 MHz MMX mit nur 32 MB RAM. Diesen Rechner mußte im übrigen ich selbst bezahlen (und das fast zwei Jahre, bevor ich Moeh kennenlernte!), Moeh nennt dieses Vorgehen »Outsourcing von Arbeitsmaterialien«, und wie man sieht, hält er viel von vorausschauender Planung...


Epilog

Verdammt harte Story, was!?!?!
Sie zeigt aber einmal mehr auf, dass Moeh zu allem fähig ist. Dieser Bericht wurde in einem unbekannten Forum, irgendwo am Ende der Galaxie, gefunden und für diese Seite verwendet. M. ist sich der Gefahr der Veröffentlichung dieses Postings voll bewusst, kann aber das Risiko abschätzen. Zum scheinbar einzigen Fehler im Bericht. Gemäss meinen Berechnungen, inklusive aller Abweichungen durch die Fortbewegung im Weltall mit Lichtgeschwindigkeit, ist M.'s Alter in Erdenjahren ca. 30 (auch wenn er das wehement bestreitet.)
...und wenn er es nicht ist, wird er es sicher einmal werden....


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letztes Update: 02.12.2000

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